Wo Warane WohnenTauchenAugust 2001Diiiviiing!!! Der morgendliche weckruf von Tauchguide Toni reibt mich aus meinen subesten Traumen. Zu gerne ware ich noch im bequem breiten Bett der Luxuskabine geblieben. Doch heute ist Cannibal Rock angesagt angeblich der beste Tauchplatz des ganzen Trips ! Schnell ist die Badehose ubergestreift, die Kamera geschnappt, und auf geht's Richtung Tauchdeck. Schon halb im Anzug steckend werde ich noch nach meinen wunschen fur das Fruhstuck befragt. Endlich kann es losgehen. Im geraumigen Aluminiumboot flitzen wir zum Tauchspot. Bis knapp unter die Wasseroberflache erhebt sich hier ein UW-Berg.Dab wir mit stromung recchnen mussen, ist bereits vom boot her unschwer zu erkenen ahnlich den wasserwirbeln eines flublaufes bewegt sich hier die oberflache. Gemeinsam mit Sascha, meinem Buddy und Tauchguide, gleite ich rucklings vom Boot. Blizschnell abtauchen lautet die strategie. Kaum beim Riff angekommen, wird die Stromung ertraglich.Stufen formig fallt das zerkluftete felsriff nach allen seiten hin ab. Hart und Weichkorralen, seescheiden, schwammne, Anemonen, Kalkrotalgen kein fleck scheint hier unbewachsen zu sein. Dazwischen hocken Haarsterne in allen Farbungen. Noch bevor ich meine Blitzarme entfaltet habe, ruft mich sascha schon zum ersten Fotomotiv. Ein Feuerseeigel wartet auf mein Blitzlichtgewitter. Zwischen den kurzen Nadeln des leuchtend rot weiben stachel hauters verbergen sich etliche tierische Tarnkunstler. Neben zwei verschiedenen garnelenarten nutzen auch bestimmte schnecken, krabben und sogar eine kleine fischart den schutz der hochgiftigen stacheln. unser see igel beherbergt das wunderschone Exemplar einer Zebrakrabbe. Das rotlich weib gemusterte Geschopf erinnert eher an ein galaktisches kampfraumschiff als an einen krebs. Vorsichtig bringe ich meine kamera in position und belichte Bild um Bild. Kurz danach das nachste Highlight: mein Guide hat beim nahen Gorgonienbusch einen schaukelfisch ausgemacht! Bereitwillig drucke ich auch hier ab. Unmittelbar daneben entdecke ich selbst einen Geisterpfeifenfisch. Die zahllosen Hautfetzen losen perfekt seine Gestalt auf und machen ihn fast unsichtbar, nur eine Bewegung kann ihn verraten. Noch schwieriger ist, ihn auf Zelluloid zu bannen, denn das fotoscheue kerlchen versucht mir immer wieder seine schwanzflosse zuzudrehen. Mit viel geduld gelingt es mir schlieblich, meine vorstellungen von posing durchzusetzen. Weiter geht's. Gemeinsam verschwinden wir hinter die nachste Riffecke. Erst jetzt fallt mir auf, dab ich den ganzen Tauchgang uber die zehn-meter tiefenlinie noch nicht uberschritten habe. Sascha lockt mich tiefer. Bei 22 metern wird sein flossenschlag langsamer, bis erschlieblich vor einer unscheinbaren kleinen Gorgonie ganz zum stillstand kommt. Gebannt starre ich auf die gewundenen aste des Horn korallenfachers und entdecke nichts! Sascha zuckt seinen dunnen zeigestab und fahrt langsam darauf zu. Noch immer nichts zu erkennen. Ich rucke noch naher. Da! Eine der winzigen verzweigungen hat sich im schein der lampe bewegt. Mein erstes pygmaenseepferdchen! Innerlich jubelnd mub ich das einem Gorgonienanst tauschend ahnlich sehende ding erst Weile bewundernd beobachten, bevor ich mich an die Arbeit mache. Und die ist verflixt schwierig, weil das ganze Tier winziger als der Nagel maines kleinen Fingers ist! Sobald ich den Blick abwende, um meine Blitze anders zu justieren, dauret es eine halbe ewigkeit, bis ich den Gnom wieder vor mir im Kamerasucher erblicke. Minute um Minute verstreicht. Sascha wird schon unruhig. Immer wieder schaut er auf mein Finimeter. Wie kann man bei so einem faszinierenden Anblick nur an den Luftvorrat denken?! Ein Foto, nur eines noch! Die luft anhaltend betatige ich den Ausloser. Das surrende Gerausch gibt das Filmende bekannt. Erleichtert streben wir der Oberflache entgegen. Einer meiner schonsten Tauchgange uberhaupt hat sein Ende gefunden. Beim Frushtuck mub sich jender meine schwarmereien anhoren. Kurz danach geht es erneut ins Wasser. Wohin? Naturlich zum Cannibal Rock! Wir befinden uns an Bord des 35 meter langen Zweimastseglers der Kararu Dive Voyages. Der Holzsegler vereint puren Luxus und komfort mit echtem Non limit tauchen. Und das wird hier grobgeschrieben! Im schnitt kann man vier Tauchgange pro Tag manhen meistens ist auch ein Nachttauchgang moglich. Einmalig ist der Fischsuchservice und die individuelle Betreuung durch die Tauchguides! Ihnen merkt man nicht nur die eigene lust am tauchen an, sondern sie konnen einem sachen zeigen, die man selbst nie wahrend eines Tauchurlaubes finden wurde. Ihre Erfahrung und ihr Wissen um biologische zusammenhange ermoglichen sensationelle Entdeckungen! Die wahlweise sieben oder elf Tage dauernde Tour startet und fuhrt uber Lombok und Sumbawa bis in die Gewasser von Komodo. Dazwischen sieht man aktive vulkane, besteight einen krater mit see und bewundert Hunderte von fluhunden, die bei sonnenuntergang, direkt uber das schiff ziehen. Copyright © - Kararu Dive Voyages - All Rights Reserved |
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