One Way Durch Das ParadiseTAUCHENApril 2003 Die letzten Kurven liegen vormir. Mitten durch die wildnis des tropischen Dshungels von West-Timor verlauft die schmale strase. Inch bin etwas nervos, denn gleich werde ich meiner alten Liebe begegnen. Mittlerweile ist ein Jahr Vergangen, seitdem wir uns das letzte Mal gesehan haben. Ob sie sich wohl sehr verandert hat?Im Hafen der provinzhauptstadt Kupang ist unser Treffpunkt. Nicht gerade ein romantisches platzhen fur ein Wiedersehen. Hektisch geht es zu. Uberall stehen lautstrak gestikulierende fischer, die Netze flicken und ihre rostigen Kutter fur die nachste Ausfahrt in Schuss bringen Ich bahne mir meinen Weg durch del trubel. Unruhig wandern meine Blicke hin und her. Und dann sehe ich sie. In der typisch indonesischen Bauweise eines Zweimasters liegt sie mit weiben masten und stahlblauen segeln in ihrer vollen schonheit vor mir die sea safari III die auch unter dem namem kararu bekant ist. Volle Kraft Voraus Sagenhaft Wie Magnete ziehen uns die spots im Archipel von alor in den nachsten Tagen immer wieder aufs Neue an. Und wie immer, wenn die zeit still stehen soll, lauft sie einem regelrecht davon. Viel zu schnell lauten die Halbzeitglocken. Wir verlassen Alor. Volle kraft voraus zu unserem nachsten ziel-Komodo und die Nachbarinsel Rinca. In der wettergeschutzten Horseshoe Bay am sudlichen Ende von Rinca erwar ten wir mit Spannung die naschsten Tauchspots. Ob sich das paradies wohl bis hierher ausgebreitet hat? Am Cannibal Rock, einem Unterwasser-Berg, der sich von 40 bis auf 3 meter unter die wasserroberflache erhebt, erhalten wir die Gewissheit. Wir Sind nicht vertrieben worden. Uberall breiten sich Teppiche aus roten, blauen, grunen und gelben Federsternen, riesigen Gorgonien fachern,schwarzen korallen und orange-gelben schwammen aus. selten zuvor habe ich solch eine Farbenpracht auf so engem Raum erlebt. Zuruck an Bord machen wir uns fertig fur einen Besuch auf der Dracheninsel Komodo. Die karge Insel ist die heimat der urzeitlichen Komodo-Warane. Wir schlieben uns einer Fuhrung an, denn seit dei Insel 1980 zum Naturpark erklart wurde, sind alleinige Streifzuge verboten. Durch ihre braunliche farbe perfekt getarnt, jagen die warane Wild oder ziegen-ein unvorsichtiger Tourist ware fur sie eine leichte Beute. An unserem letzten Abend auf der sea safari III greift chefkoch Didi noch einmal in seine kulinarische Trickkiste und zaubert uns ein kostliches Abschiedsmahl auf den Tisch. Bis in die spate Nacht hinein sitzen wir zusammen. Morgen werden wir auf Bali im Hafen von Benoa einlaufen. Schweren herzens, denn wer verlasst freiwillig das paradies? Copyright © - Kararu Dive Voyages - All Rights Reserved |
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